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Wow!-Signal
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Das Wow!-Signal war ein Schmalband-Radiosignal, das der Astrophysiker Jerry R. Ehman im Rahmen eines SETI-Projekts am âBig Earâ-Radioteleskop der Ohio State University am 15. August 1977 aus Richtung des Sternbildes SchĂŒtze aufzeichnete. Das Signal gilt bis heute als meistversprechender AnwĂ€rter fĂŒr eine auĂerirdische Botschaft.
Contents
âą Das Signal
âą Die Entdeckung
âą Der Zeitpunkt
âą Frequenz
âą Modulation
⹠PopulÀrkultur
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Big-Ear-Radioteleskop
Das Ohio State University Radio Observatorium, kurz auch nur The Big Ear (deutsch: Das groĂe Ohr) genannt, war ein Radioteleskop auf dem GelĂ€nde der Ohio Wesleyan University und war bis 1995 Teil eines SETI-Suchprogramms der Ohio State University.cite-ref-about-3-0[3] Am Big Ear wurde von 1973 bis 1995 das bisher lĂ€ngste SETI-Suchprogramm durchgefĂŒhrt. Nach fast 40 Betriebsjahren wurde das Teleskop 1998 demontiert, das GelĂ€nde verkauft und danach als Golfplatz genutzt.cite-ref-4[4]
Das Empfangssystem wurde von John D. Kraus, dem Direktor des Observatoriums, entwickelt. Es bestand aus mehreren Teilen: einem ebenen Reflektor, einem parabolischen Reflektor und zwei verschiebbaren Horn-Antennen.
Der ebene Reflektor war 104 m breit und 9 m hoch, konnte aber geneigt werden. Der parabolische Reflektor war fest montiert, 110 m breit und 21 m hoch. Beide bestanden aus Gitterdraht, erschienen aber fĂŒr Funkwellen im interessanten Frequenzbereich wie feste Reflektoren. Die FlĂ€che zwischen den beiden Reflektoren (110 m breit und 150 m lang) war mit Aluminium bedeckt.cite-ref-about-3-1[3]
Die beiden Horn-Antennen waren 1,43 m voneinander entferntcite-ref-wow20th-5-0[5] und hatten einen Empfangsbereich von je etwa 8 Bogenminuten Breite und etwa 40 Bogenminuten Höhe. Der EmpfĂ€nger schaltete mit einer Frequenz von 79 Hz zwischen den beiden Antennen hin und her und berechnete die Differenz der beiden Empfangssignale, um terrestrische EinflĂŒsse und Hintergrundrauschen des Himmels auszufiltern. Punktförmige Signalquellen wĂŒrden zuerst in der westlichen (der ânegativenâ) Antenne erscheinen, dann in der östlichen (der âpositivenâ). Der zeitliche Abstand betrug fĂŒr Objekte am HimmelsĂ€quator 150 Sekunden, fĂŒr Objekte nĂ€her an den Polen entsprechend lĂ€nger.cite-ref-about-3-2[3]
Die Durchmusterung
Von 1965 bis 1971 wurde der von Ohio aus sichtbare Himmel nach breitbandigen Radioquellen durchsucht (Ohio Sky Survey). 1973 wurde von einer breitbandigen Durchmusterung auf eine schmalbandige gewechselt. Die bisher angestellten Wissenschaftler konnten allerdings nicht weiter bezahlt werden und wurden gröĂtenteils entlassen. Einige von ihnen arbeiteten ehrenamtlich weiter, unter anderem der bisherige stellvertretende Leiter Bob Dixon und Jerry R. Ehman, der einen Teil der Software geschrieben hatte und gelegentlich die automatisch erstellten Ergebnisse durchsah.cite-ref-wow20th-5-1[5]
Gesucht wurde im Frequenzbereich der HI-Linie von 1420,4456 MHz bis 1420,9356 MHz gleichzeitig auf 50 KanĂ€len von je 10 kHz Breite. Die Durchmusterung erfolgte automatisch. Die Messung dauerte 10 Sekunden, die Auswertung auf einem IBM-1130-Computer etwa 2 Sekunden. Alle 12 Sekunden wurde eine Ergebniszeile gedruckt. Sie enthielt die EmpfangsstĂ€rken der 50 KanĂ€le, die Rektaszension (allerdings fehlerhaft aufgrund eines Vorzeichenfehlers bei der BerĂŒcksichtigung eines Korrekturwertes) und die Deklination des empfangenen Ortes, die Uhrzeit (aus KonsistenzgrĂŒnden auch im Sommer die Standardzeit EST), sowie weitere Informationen.cite-ref-wow20th-5-2[5]
Jedes Zeichen auf dem linken Teil des Ausdrucks (Bild 1) reprĂ€sentiert die EmpfangsfeldstĂ€rke in einem bestimmten 10-kHz-Kanal und einem bestimmten 12-Sekunden-Intervall. Zur Codierung wurde die geglĂ€ttete FeldstĂ€rke relativ zum Rauschen in Einheiten der Standardabweichung herangezogen. Dieser Wert wurde durch ein alphanumerisches Zeichen dargestellt. Ein Leerzeichen bedeutete, dass das derzeitige Signal weniger als 1 Standardabweichung ĂŒber dem Rauschen lag. Werte von 1 bis 9 gaben an, dass das Signal ĂŒber 1 bis 9 Standardabweichungen ĂŒber dem Rauschen lag. Noch stĂ€rkere Signale (Faktor 10 bis 35 ĂŒber dem Rauschen) wurden durch die Buchstaben A bis Z dargestellt. Der Buchstabe U entspricht dem Intervall 30â31.cite-ref-6[6] Ăblicherweise sollte der Ausdruck viele Leerstellen aufweisen, mit gelegentlichen niedrigen Zahlen.
Das Signal
Die Entdeckung
Bei der Durchsicht der Ausdrucke einige Tage nach dem 15. August 1977 entdeckte Ehman ein auĂergewöhnlich starkes und schmalbandiges Signal. VerblĂŒfft, wie schmalbandig das Signal war, und wie sehr das IntensitĂ€tsprofil dem glich, das ein lokalisiertes Signal in der verwendeten Antenne erzeugen wĂŒrde, umrandete Ehman auf dem Computerausdruck den Zeichencode â6EQUJ5â der IntensitĂ€tsvariation mit einem Rotstift und schrieb den Kommentar âWow!â an den Seitenrand. Dieser Kommentar wurde zum Namen des Signals.cite-ref-7[7]
Der Zeitpunkt
Da jede Zeile des Empfangsprotokolls einen Zeitstempel (EST) trug, konnte die Empfangszeit genau eingegrenzt werden. Die sechs auĂergewöhnlichen Messpunkte wurden am 16. August 1977 von 03:15:22 bis 03:16:34 UTC empfangen (23:16 EDT Ortszeit am 15. August 1977). Die gemessene Leistung erreichte wohl um 03:16:00.64 UTC ihr Maximum. Zu dieser Zeit befand sich kein Personal im Observatorium.cite-ref-wow20th-5-3[5]
Das Signal trat nur ein einziges Mal auf. Es wĂ€re zu erwarten gewesen, dass das Signal zuerst mit der östlichen Hornantenne empfangen wĂŒrde und etwa drei Minuten spĂ€ter mit der westlichen. Dies war nicht der Fall. Entweder wurde das Signal vom westlichen Horn empfangen und verschwand, bevor es in den Empfangsbereich des östlichen Horns kam, oder aber es war noch nicht vorhanden, als die Ursprungsrichtung von der westlichen Antenne ĂŒberdeckt wurde und tauchte erst auf, als die östliche Antenne kurz danach diesen Bereich ĂŒberstrich.
Zwar lief stÀndig ein EmpfÀnger mit 8 MHz Bandbreite mit, ein schmalbandiges Signal hat aber so wenig Energie, dass es bei breitbandigem Empfang im Rauschen untergeht.cite-ref-wow20th-5-4[5]
In den folgenden etwa 30 Tagen wurde das Signal erneut gesucht, aber nicht gefunden. Auch weitere Suchaktionen einige Jahre spÀter blieben erfolglos.cite-ref-wow20th-5-5[5]
IntensitÀtsverlauf
Das Signal war mit dem 30-fachen der Standardabweichung signifikant stĂ€rker als das Hintergrundrauschen. Die Zeichenkette â6EQUJ5â gibt den zeitlichen Verlauf des Signals in 12-Sekunden-Schritten an, gemessen in ganzzahligen Vielfachen der Standardabweichung ĂŒber dem Rauschen.
In Bild 2 zeigen die blauen Blöcke die gemessene SignalstĂ€rke. Die Zeit ist bekannt, die StĂ€rke hat eine Unsicherheit von der GröĂe einer Standardabweichung. Die rote Kurve ist die passendste AnnĂ€herung einer Glockenkurve. UngefĂ€hr dieser Verlauf ist bei einer gleichmĂ€Ăigen SendestĂ€rke zu erwarten, wenn sich die Empfangskeule der Antenne durch das Signal dreht, wie der spĂ€tere Vergleich mit der bekannten Radioquelle Cygnus A zeigte.cite-ref-tantalizing-8-0[8]
Frequenz
Das Signal trat im zweiten der 50 beobachteten KanÀle auf. Dessen Mittenfrequenz betrug 1420,4556 MHz. Die Abweichung zwischen dieser Frequenz und der tatsÀchlichen Frequenz betrug weniger als 5 kHz, also die halbe Kanalbreite, denn in den benachbarten KanÀlen wurde nichts AuffÀlliges empfangen, die Bandbreite betrug weniger als 10 kHz.cite-ref-wow20th-5-6[5]cite-ref-9[9] John D. Kraus, der Direktor des Observatoriums gab die Frequenz fÀlschlicherweise um 0,1 MHz zu niedrig an, also mit 1420,3556 MHzcite-ref-tantalizing-8-1[8], weil einer der Oszillatoren nicht wie geplant mit 120,0 MHz lief, sondern mit 119,9 MHz.cite-ref-wow20th-5-7[5]
Ursprungsrichtung
Da das Signal nur ein einziges Mal und nur etwa eine Minute lang beobachtet wurde, konnte nicht festgestellt werden, ob das Signal vom westlichen oder vom östlichen Horn empfangen wurde. Dementsprechend gibt es zwei Möglichkeiten fĂŒr die Rektaszension, nĂ€mlich 19h22m25s und 19h25m17s, jeweils mit einer Unsicherheit von ±10s.cite-ref-wow20th-5-8[5] Die Deklination ist in beiden FĂ€llen gleich und kann mit â27°03âČ Â±20âČ angegeben werden. Die Unsicherheit in der Deklination ist wesentlich gröĂer als in der Rektaszension, weil das Sichtfeld einer Hornantenne etwa fĂŒnf Mal so hoch wie breit war, auĂerdem konnte durch die Erdrotation der Zeitpunkt des Maximums und damit die Rektaszension der Quelle recht genau bestimmt werden.
Umgerechnet in das galaktische Koordinatensystem ergibt sich eine Breite von â18,89° und eine LĂ€nge von 11,65°, falls das Signal durch das positive Horn kam. Im anderen Fall betragen die Koordinaten des Ursprungspunkts â19,48° Breite und 11,90° LĂ€nge.cite-ref-wow20th-5-10[5]
Diese Region liegt im Sternbild SchĂŒtze, etwa 2,5 Grad nördlich der Gruppe Chi Sagittarii. Tau Sagittarii ist der nĂ€chste sichtbare Stern.
Modulation
Die Daten wurden in Intervallen von 12 Sekunden und in FrequenzabstÀnden von 10 kHz erfasst. Dies ist zu grob, um eine mögliche Modulation zu erkennen.
Jerry Ehman diskutiert in seinem Aufsatz The Big Ear Wow! Signal ausfĂŒhrlich Details.cite-ref-wow20th-5-11[5] In einem Kapitel des Dokuments diskutiert er die Frage, ob es möglich ist, dass das Signal Modulation, also Inhalt, enthielt.cite-ref-10[10]
âDie Antwort von Dr. Ehman war: âJa, das ist möglich.â Aber damals war der EmpfĂ€nger nicht genĂŒgend leistungsfĂ€hig. Auch der damalige Computer war es nicht. Beim damaligen Stand der Technik hĂ€tte man bereits einen wesentlich schmalbandigeren EmpfĂ€nger einsetzen können, nĂ€mlich mit einer Bandbreite von höchstens 0,5 kHz, und einen zweiten Computer fĂŒr die Analyse. Falls das Signal eine Modulation enthielt, etwa eine Ă€hnliche, wie wir sie in unserer Arecibo-Botschaft verwendeten, konnten wir den Inhalt wegen unseres zu einfachen, breitbandigen EmpfĂ€ngers nicht feststellen.â
Mögliche ErklÀrungen
Das auĂergewöhnlich starke, kurze und schmalbandige Signal bot Raum fĂŒr Spekulationen und Hypothesen hinsichtlich seines Ursprungs. Das Wow!-Signal könnte von der Erde oder aus dem Weltraum stammen und es könnte natĂŒrlichen oder kĂŒnstlichen Ursprungs sein.
Ein aktiver Sender auf der Erde als Quelle des Wow!-Signals ist möglich, allerdings ist der Frequenzbereich um 1420 MHz dem Weltraumforschungsfunkdienst und dem Radioastronomiefunkdienst zum Empfang zugeteilt. Jeder aktive terrestrische Funkverkehr ist weltweit durch die Internationale Fernmeldeunion (ITU) untersagt und wird daher als Ursache nicht in Betracht gezogen.cite-ref-wow20th-5-12[5]
Zudem ist der Signalverlauf innerhalb der 72 Sekunden Empfangszeit charakteristisch fĂŒr eine Quelle, die sich mit dem Sternenhimmel bewegt oder nur sehr langsam relativ dazu. Planeten, gröĂere Asteroiden und bekannte Raumflugkörper waren zu diesem Zeitpunkt nicht in der NĂ€he der beiden Empfangsbereiche.cite-ref-wow20th-5-13[5]
RÀtselhaft ist die Tatsache, dass nur eine der beiden Horn-Antennen das Signal empfangen hat, es also relativ schnell auftauchte oder verschwand. Eine permanente Radioquelle wÀre auch nach 24 Stunden erneut zu empfangen gewesen, was aber nicht der Fall war.cite-ref-wow20th-5-14[5]
Viele ErklĂ€rungen, die einen natĂŒrlichen Ursprung als Ursache sehen, gehen nicht auf die Ă€uĂerst geringe Bandbreite des Signals ein.
Es wurde spekuliert, ob interstellare Szintillation eines schwĂ€cheren, kontinuierlichen Signals (ein Effekt Ă€hnlich dem atmosphĂ€rischen Funkeln der Sterne) eine mögliche ErklĂ€rung ist (obwohl diese einen kĂŒnstlichen Ursprung des Signals nicht widerlegen wĂŒrde). Jedoch konnte das Signal mit dem wesentlich empfindlicheren Very Large Array ebenfalls nicht festgestellt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Signal unterhalb der Empfindlichkeit des Very Large Array vom âBig Earâ-Radioteleskop wegen interstellarer Szintillation empfangen wird, ist mit weniger als 10â40 extrem gering.
Im Rahmen der Fernsehdokumentation Die Aliens â Mythos und Wahrheit (ZDF, 2010) erklĂ€rte Harald Lesch, dass das Wow!-Signal alle Kennzeichen eines interstellaren Kommunikationsversuchs zeigte, es aber auch ein gigantischer Ausbruch eines Pulsars gewesen sein könnte.cite-ref-11[11]
Antonio Paris, Astronomieprofessor am St. Petersburg College in Florida, vermutet dagegen, dass das Signal natĂŒrlichen Ursprungs war und von einem vorĂŒberziehenden Kometen innerhalb des Sonnensystems stammen könnte. Laut Paris könnte das Teleskop seinerzeit die Spur einer Wasserstoffwolke eines solchen Kometen registriert haben. Diese Wasserstoffwolken entstehen, wenn sich ein Komet der Sonne nĂ€hert. Mögliche Kandidaten fĂŒr dieses Ereignis seien die erst 2006 bzw. 2008 entdeckten Kometen 266P/Christensen und 335P/Gibbs.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Am 25. Januar 2017 bot sich mit der erneuten Passage von 266P/Christensen eine ĂberprĂŒfung seiner Theorie an. Im Ergebnis dieser Beobachtung sowie vergleichender Untersuchungen an anderen 1420-MHz-Quellen kamen Paris und sein Team zu dem Schluss, dass die Wolke des Kometen die Quelle fĂŒr das Wow!-Signal gewesen sei.cite-ref-0-15-0[15] Diese Hypothese wird von fĂŒhrenden Astronomen abgelehnt und gilt als widerlegt.
Jerry R. Ehman selbst bewertet einen irdischen Ursprung des Signals als unwahrscheinlich und schlieĂt daher auf extraterrestrische Intelligenz, rĂ€umt aber ein, dass es zu wenig Daten gebe, um viele Schlussfolgerungen zu ziehen.cite-ref-wow20th-5-15[5]
Im August 2024 veröffentlichte ein Team um Abel MĂ©ndez vom Planetary Habitability Laboratory (University of Puerto Rico at Arecibo) auf Basis von Archivdaten des Arecibo-Teleskops und ergĂ€nzenden Beobachtungen eine neue Hypothese. Sie untersuchten schwache, schmalbandige Signale nahe der Wasserstofflinie, die von interstellaren Wolken aus nicht ionisiertem Wasserstoff (HI) stammen. Das Team vermutet, dass das ursprĂŒngliche âWow!â-Signal durch das kurzzeitige Aufleuchten einer solchen Wasserstoffwolke ausgelöst wurde, verursacht durch eine starke transiente Strahlungsquelle wie einen Magnetar-Flare oder einen Soft Gamma Repeater.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]
PopulÀrkultur
Das Wow!-Signal hatte auch Einfluss auf literarische und filmische Darstellungen der Suche nach auĂerirdischem Leben. Im Roman Contact (1985) des Astronomen Carl Sagan, der selbst ein BefĂŒrworter der SETI war und sich mit dem Wow!-Signal beschĂ€ftigte, wird die Entdeckung eines auĂerirdischen Radiosignals beschrieben, das aus Primzahlen besteht und vom Sternsystem Vega stammt. Obwohl das Wow!-Signal nicht explizit erwĂ€hnt wird, spiegelt die Handlung reale SETI-Ereignisse wider, wie die Erkennung potenzieller Signale durch Radioteleskope. Der auf Sagans Roman basierende, gleichnamige Film Contact (1997) unter der Regie von Robert Zemeckis, verstĂ€rkt diese Verbindung. Die Protagonistin (gespielt von Jodie Foster) nutzt das Very Large Array, um Signale zu suchen â ein Teleskop, das auch in realen Nachsucheversuchen nach dem Wow!-Signal eingesetzt wurde. Contact wird als Inspiration fĂŒr die nĂ€chste Generation von SETI-Forschern beschrieben.cite-ref-21[21]
Siehe auch
Literatur
âą Robert H. Gray: The Elusive Wow: Searching for Extraterrestrial Intelligence. Palmer Square Press, Chicago 2012, ISBN 0-9839584-4-0
âą Jerry R. Ehmann: âWow!â â A Tantalizing Candidate. In: H. Paul Shuch: Searching for extraterrestrial intelligence â SETI past, present, and future. Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-642-13195-0, S. 47â63.
Weblinks
Commons
: Wow!-Signal
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Unser genetischer Code: ein "Wow!-Signal" oder Zahlenmystik? Abgerufen am 7. Juli 2024
⹠A Synthetic SETI Signal (Hörprobe), Auf: NPR: Tuning In Space Noise For Sounds Of Life (20. Februar 2011)
âą Jerry R. Ehman: The Big Ear Wow! Signal. What We Know and Donât Know About It After 20 Years. Auf: Big Ear Radio Observatory (3. Februar 1998).
âą Jerry R. Ehman: The Big Ear Wow! Signal (30th Anniversary Report). Auf: Big Ear Radio Observatory (28. Mai 2010).
âą Matthias Meier: Das Wow!-Signal â 30 Jahre danach. Auf: Final Frontier (21. August 2007).
âą Big Ear Radio Observatory Memorial Website (Gedenkseite des Antennen-Arrays).
âą Barry Kawa: About The Wow! Signal (Memento vom 10. Februar 2003 im Internet Archive) Auf: Big Ear Radio Observatory (englisch).
âą Amir Alexander: âWow!â (Memento vom 28. November 2010 im Internet Archive) Auf: The Planetary Society (engl.).
âą Seth Shostak: Interstellar Signal From the 70s Continues to Puzzle Researchers. (Memento vom 24. August 2010 im Internet Archive)
âą R. H. Gray; K. B. Marvel: A VLA Search for the Ohio State 'Wow'. (PDF; 138 kB; 7 S.) In: Astrophys. J., 546, 2001, S. 1171â1177; abgerufen am 25. November 2016
âą R. H. Gray; S. Ellingsen: A Search for Periodic Emissions at the Wow Locale. (PDF; 532 kB; 5 S.) In: Astrophys. J., 578, 2002, S. 967â971; abgerufen am 25. August 2010
âą Mike McDowall: The âWow!â Signal, or That Time Jerry Ehman May Have Heard From Alien. Auf: Ozy, 20. Mai 2015.
âą Lars Fischer: Aus fĂŒr AuĂerirdische. Auf: Spektrum.de, 6. Juni 2017.
âą Ursprung des berĂŒhmten Wow!-Signals möglicherweise geklĂ€rt golem.de, 23. August 2024
Einzelnachweise
cite-note-11. â Abel MĂ©ndez, Kevin N. Ortiz Ceballos, Jorge I. Zuluaga, Kelby D. Palencia-Torres, Allison J. Smith, Alondra Cardona RodrĂguez, HĂ©ctor Socas-Navarro, David Kipping, Hodari-Sadiki Hubbard-James, Mai Le, Alejandro RincĂłn-Torres: Arecibo Wow! II: Revised Properties of the Wow! Signal from Archival Ohio SETI Data. In: arxiv.org. 14. August 2025, abgerufen am 26. August 2025.
cite-note-22. â Andy Tomaswick, Universe Today: The 'Wow!' signal gets an update: It was even stronger than we thought. In: Phys.org. 25. August 2025, abgerufen am 26. August 2025 (englisch).
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